Heilpraxis Kleist - Heilpraktiker Bonn - Gestalttherapie, Neurofeedback, Massage, Psychotherapie, psychologische Beratung
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Heilpraxis Kleist - Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung
durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme
(vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll (Quelle: Wikipedia).
 
2019:
Das Jahr, in dem Nachhaltigkeit und Klimawandel so gegenwärtig war, wie noch nie. Insbesondere, dank Greta Thunberg, aber auch durch wiederholte Hitzerekorde, Eisschmelze und Klimakatastrophen. Wir alle waren eingeladen, uns zu positionieren. Häufig gab es mehr Polemik, als Kenntnis über einen Weltklimarat, aber eine kritische Masse schien erreicht. Jahre zuvor habe ich beruflich den Bereich Nachhaltigkeit verlassen, da es "nur etwas für Träumer und Idealisten" zu sein schien und es wenig Bereitschaft in der breiten Masse gab, sich auf den neuesten Stand des Machbaren zu begeben. Die Frage, warum man über zwei Tonnen Metall auf über 200 km beschleunigt, um etwa 80 kg zu bewegen, war damals so unpopulär wie heute.
 
2020:
Corona ist allgegenwärtig. Niemand weiß, wie es weitergeht. Da hat das Thema Nachhaltigkeit doch gar keinen Platz, oder? Ich finde schon. Gerade jetzt. In der Wirtschaft ist die Rede von der nächsten Langzeit-Rezession. Das wäre ein Dämpfer
für Innovation und Investition. Ist das die "Normalität", in die wir nach Corona zurückkehren (möchten)?
Gerade jetzt lernen wir doch, dass Klimaziele wider Erwarten erreicht werden können, das Homeoffice geht,
egal in welcher Position und CO2-Ausstoß reduzierbar ist, zugegeben, gezwungenermaßen, aber es ist keine Utopie mehr,
wie noch ein Jahr zuvor.
 
1970er:
Schnellrücklauf. Eine andere Zeit. Meine Kindheit. Ich wachse auf, quasi im Wald, dem besten Abenteuerspielplatz in meiner Erinnerung. Der Wald wird mein bester Freund, zweitbester mein Fahrrad. Waldbaden (echt jetzt?!) war mein Tagesgeschäft. Ich habe Hütten, Baumhäuser und Staudämme bauen dürfen und weiß bis heute, wie Tiere und Bäume heißen.
Meine Freunde halt. Und wenn es dunkel war...hatte ich einen Dynamo!
Die erste Technik, die mich völlig begeistert hat. Am liebsten hätte ich damit Strom und Licht auch in meinem Zimmer gemacht. Warum für Strom bezahlen, wenn man ihn selber machen kann und Kraftwerke auch noch schmutzig, giftig und laut sind. Mit dem Fahrrad ins Kinderzimmer war allerdings nicht ganz leicht, damals...
Ganz ähnlich war es, mit dem ersten Solartaschenrechner. Was für eine Faszination...als kleiner Wissenschaftler hatte ich den fast immer griffbereit...
 
Im Grunde begeistert mich heute das gleiche wie damals. Es klingt nur etwas anders.
Im Einklang mit der Natur, "off-grid" und autark leben, ohne Schaden anzurichten.
Selbstgenügsamkeit.
Was mich in diesem Bereich bewegt und vielleicht zum Mitmachen anregt, steht künftig hier.

Klimawandel

6 April 2020: Diese Woche erwarten uns konstant Temperaturen um die 25 Grad. Eine Erinnerung, das Thema und auch den Faden meiner Facebook-Seite aus 2016 erneut aufzugreifen.
Auch eine aktuelle Recherche lässt wenig Zweifel, was Ursache und Trend betrifft. Links hierfür gibt es ganz unten
am Seitenende. Sowohl was das Thema Klimawandel unmittelbar betrifft, aber auch angrenzende Themen.
Eindrucksvoll und wissenschaftlich, widmet sich z. B. die Dokumentation "Decoding The Climate Machine" dem Thema "Klimawandel", wenn man nicht so gerne Berichte liest. Den Film kann man sich kostenlos im Original ansehen
oder auch auf Netflix mit deutscher Übersetzung ("Die Wettermascheine Erklärt").
 
Energiewende
 
Die Sonne
liefert uns in einer Stunde so viel Energie,
dass damit der gesamte Energiebedarf der Welt
für ein Jahr abgedeckt werden könnte!
 
1367 Watt pro qm oder auch 174 pWh in Summe, also sauberer Gratis-Strom im Überfluss.
Sie ist auch indirekter Lieferant für Wind- und Wasserkraft, da sowohl für die Windenstehung und damit für Wellen,
aber auch für Verdunstung und auch Gezeiten die Sonne verantwortlich ist. Selbst die fossilen Brennstoffe sind im Grunde gespeicherte Sonnenenergie. Das lässt die vielen Sonnenkulte in der Geschichte nochmals in "einem anderen Licht" erscheinen.
 
In 2019 nutzten wir von diesem gigantischen Potenzial 17 % in Deutschland (Bruttoendenergieverbrauch, Stand 02/2020),
mit dem Ziel für 2030, den Anteil auf 30 % zu erhöhen.
Der kleine Junge mit dem Solartaschenrechner fragt jetzt: "Warum so wenig...?"
 
Wer also, vielleicht auch während der Corona-Krise, etwas Zeit, Geld und Idealismus übrig hat, der könnte, neben dem Wechsel zu einem der echten Ökostromanbieter, auch darüber nachdenken, sein eigenes "Balkonkraftwerk" (einfach mal in google und YouTube eingeben) aufzustellen. Das gibt es als Plug-And-Play-Version schon ab ca. 500 €. Die hat man nach etwa 5 Jahren eingespart und kann dann vielleicht weitere 15 Jahre seine Ursprungsinvestition in dreifacher Höhe wieder einspielen. Schöne Rendite und fühlt sich dabei noch gut an. Das Thema kann begeistern und ist ausbaufähig, wenn man sich im weiteren Verlauf mit Energiespeichern beschäftigt und / oder dem mobilen Einsatz, z. B. in Wohnmobilen, Booten oder auch "Tiny Houses" sowie im Outdoor-Bereich.
 
Also, bei "bored in the house", Balkonkraftwerk in the house.

Elektromobilität

Ich fahre elektrisch und fasse kurz zusammen, warum ich das gerade für sinnvoll halte und worüber ich zum Nachdenken einlade.
 
  • Preis
Ja, ein Stromer ist teurer als ein Verbrenner, befindet sich aber auch mehr oder weniger in der Einführungsphase,
während die Verbrenner schon eine Weile in der Marktsättigung sind. Der Elektromotor ist wartungsarm,
was sich (hoffentlich) im Rahmen der Wartungskosten widerspiegelt. Mit etwas Glück bzw. guter Ladeinfrastruktur,
lädt man kostenlos auf einem der Kundenparkplätze verschiedener Anbieter oder Arbeitgeber, ansonsten zahlt man
den kWh-Preis von ca. 30 Cent, was den "Kraftstoff" günstiger macht, als den des Verbrenners.
  • Förderung
9.000 € Kaufprämie gibt es aktuell insgesamt, aufgeteilt in 6000 € Bundesanteil und 3000 € Herstelleranteil.
Das macht den Stromer im Vergleich zum Verbrenner dann auch preislich erstmalig attraktiv. 15.000 € ist damit ein realistischer Einstiegspreis.Auch eine "Wallbox", also ein Ladegerät
für daheim, wird zu 60 %, bis zu einem Betrag von 2000 € unterstützt.
Der Stromer ist für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
Wichtig für Unternehmen: Die 1%-Regelung bei privater Nutzung reduziert sich bei Voll-Stromern auf ein Viertel
des Bruttolistenpreises (inklusive Ausstattung bis 40.000 €).
  • Reichweite
Mindestens 250 km sind mit der aktuellen Generation kein Problem. Während der Verbrenner die Autobahn mag,
punktet der Stromer im langsameren Stadteinsatz. Der Energieverbrauch steigt exponentiell mit der Geschwindigkeit.
Wer Bleifuß fährt, hat Kirmes bei der Beschleunigung, aber auch dauerhaft weniger Reichweite. Temperatur, Steigung und cw-Wert bekommen eine neue Bedeutung. Und ganz wichtig: Gewicht. Es macht auch hier wenig Sinn, zwei Tonnen Metall zu bewegen, wenn man damit weit über 20 kWh auf 100 km verbraucht. Die Betrachtung der Reichweite allein genügt also nicht.
Ein Vergleich des kWh-Verbrauchs auf 100 km lohnt. Selbst der Druck und die Breite der Reifen kann nochmals 20 km Reichweite ausmachen. Bei der Energiedichte von Verbrennern war das bislang kein Thema. Ein Liter Dieselkraftstoff hat etwa 10 kWh, wovon aber nur etwa 30 % in Bewegungsenergie umgewandelt wird, der Rest wird buchstäblich verheizt.
Der Wirkungsgrad des Elektromotors beträgt hingegen über 90 %.
Das allein lässt den Stromer hinsichtlich Effizienz in einem ganz anderen Licht erscheinen.
  • Akku laden
Um den Punkt überschaubar zu halten, vereinfache ich an der Stelle sehr. Die Langstreckentauglichkeit der Stromer kann nicht mit der eines Verbrenners verglichen werden, ist aber auch kein K.O.-Kriterium. Der durchschnittliche Pendler fährt unter 20 km zu seinem Arbeitsplatz und kommt rechnerisch etwa mit einer Ladung pro Woche aus.
Das Laden über die "normale Steckdose" ist möglich, aber eher als Notlösung in Betracht zu ziehen.
Ideal sind AC-Ladeströme (Wechselstrom), die ein vollständiges Aufladen über Nacht ermöglichen.
Unterwegs kann man DC (Gleichstrom) laden, das tut dem Akku nicht ganz so gut, geht aber schnell.
Eine ausgedehnte Kaffeepause und die Batterie ist zu 80 % aufgeladen.
 
Themen wie Akku- und Thermomanagement, Degradation, Rekuperation, Ladeverluste, Ladeanbieter, Wallbox vs. mobiles Ladegerät etc. sind im weiteren Verlauf auch beachtenswert, lasse ich an der Stelle, der Komplexität wegen jedoch aus.
Sprechen Sie mich bei Bedarf gerne darauf an.
 
Wie umweltfreundlich Elektroautos in der Gesamtbetrachtung sind, zeigt eine Bilanz des BMU:

Links

„Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben,

wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat.“

(Jiddu Krishnamurti)

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