Heilpraktiker Bonn - Psychotherapie / Gestalttherapie, Neurofeedback, Massage, psychologische Beratung
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Stress und Entspannung

Kommt Ihnen etwas bekannt vor?

Heilpraktiker Bonn - Psychotherapie / Gestalttherapie, Neurofeedback, Massage, psychologische Beratung Stress und Entspannung
 

Vergesslichkeit, Denkblockaden, Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Erschöpfung, Gefühle von Fremdbestimmung, Überforderung, Lustlosigkeit oder auch Abhängigkeiten?

 
 
 
 
 
Wer nicht „im Stress“ ist, gehört nicht dazu.
Die Herde verlassen, gilt es jedoch zu vermeiden und so glänzt auch weiterhin, was uns krank macht.

 

Was ist Stress?

Stress wird grundsätzlich über unser autonomes Nervensystem gesteuert. Eine bedrohliche Situation versetzt den Körper über Botenstoffe innerhalb weniger Sekunden in Alarmbereitschaft und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit, um adäquat zu reagieren (fight/flight/freeze).
 

Akuter und chronischer Stress:

Ja, jetzt kommt der Säbelzahntiger. Heute eher selten geworden, aber vielleicht auch in Gestalt von Chef, Schwiegermutter und anderen vermeindlichen Bedrohungen. Äußere Reize lösen diese instinktive Reaktion aus, was seit Langem unser Überleben sichert. Das ist gut...solange es nicht so lange ist...
 
Durch Kampf oder Flucht nimmt Stress automatisch ab. Was aber, wenn er anhält und es kein Ende der Anspannung,
keine richtige Entspannung gibt?
Dann wird das ursprünglich Hilfreiche zur Bedrohung. Hier einige Beispiele für Auswirkungen von dauerhaftem / chronischem Stress:
  • reduzierte kognitive Leistungen > Konzentrationsschwäche
  • hoher Blutdruck > kardio-vaskuläre Erkrankungen, erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • reduzierte Immunabwehr > Hauterkrankungen, hohe Infekthäufigkeit UND erhöhtes Krebsrisiko (bis zu 50 %!)
  • hoher Blutzucker > Insulinresistenz > erhöhtes Diabetesrisiko
  • Bauchfettbildung > Adipositasrisiko > erhöhtes Diabetesrisiko
  • Anspannung > Verspannungen > Myogelosenbildung, Kopfschmerz
  • gehemmter Knochenaufbau > erhöhtes Osteoporoserisiko
  • Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt > Übersäuerung (oder anders ausgedrückt, man wird "sauer")
  • Störung Hormon-Synthese, z. B. Testosteron, Serotonin, Melatonin > Libidoverlust, Schlafstörungen, psychische Störungen, Erschöpfung, Depression
  • Störung Mikrobiom / Darm-Hirn-Achse > Verdauungsstörungen, Vitalstoff-Mangel > Folgestörungen
Dr. Herbert Benson, Professor an der Harvard Medical School vertritt die Meinung:
 

Bis zu 90 % aller Arztbesuche sind stressbedingt!

 

Aktuell, so könnte man vermuten. Die Studien sind etwa 50 Jahre alt...

Posttraumatische Belastungsstörung / PTBS &

komplexe posttraumatische Belastungsstörung / KPTBS

 
Eine Krankheit, von der man verhältnismäßig wenig hört.
Die meisten verbinden, wenn überhaupt, "nur" gefährdete Berufe, wie z. B. Einsatzkräfte oder Opfer aus
Krisen- / Katastrophengebieten mit dem Krankheitsbild.
"Nur" max. jeder 10. ist statistisch davon betroffen.
 
In einer der bekanntesten Studien zu traumatischen Kindheitserfahrungen, kommt man bei 17.000 Teilnehmern zu dem Ergebnis, dass etwa 36 % der Teilnehmer mindestens ein traumatisches Kindheitserlebnis bis zum 18. Lebensjahr hatten,
fast 30 % der Teilnehmer berichten von körperlicher Misshandlung.
In einer weiteren Studie spricht die Hälfte der Teilnehmer von mitunter schwerer Vernachlässigung.
 
Nicht weniger erschütternd ist die anschließende Feststellung, dass sich durch eine Vielzahl möglicher Folgen die durchschnittliche Lebenserwartung von Betroffenen um etwa 20 Jahre verringert!
 
Mit Dauer und Schwere eines Traumas, wächst die Wahrscheinlichkeit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung / KPTBS, ebenso, wie die einer Krebserkrankung, Diabetes, Sucht, Depression und einer veränderten Hirnentwicklung. Aufgrund der Erfahrung von bedrohlichen Lebensumständen, meist im häuslichen Umfeld, können  Bindungserfahrungen, Selbstwert und Affektregulation ebenfalls entsprechend geprägt werden. Wechselwirkungen, Folgebeschwerden und Wiederholungs- / Bausteineffekte verschlimmern die Situation ggf. nachträglich. Je höher die Belastungen in der Vergangenheit, desto niedriger die künftige Stresstoleranz.
 
Das Krankheitsbild beschreibt die Langzeitfolgen und erzählt die Geschichte eines überlasteten Organismus: Schreckhaftigkeit, Übererregung, Reizbarkeit, Schwierigkeiten beim Ein- / Durchschlafen, Konzentrieren oder gar dem Erinnern, um nur einige zu nennen.
 
Eine Krankheit, welche dem Betroffenen selber selten bewusst und auch für das Umfeld zunächst nicht offensichtlich ist und ggf. erst durch "unangemessene / übertriebene" Reaktionen auffällt. Für Umfeld UND Betroffenen gleichermaßen außer Kontrolle wie unangenehm. Patienten sind überrascht und erleichtert, den "Zufallsbefund" komplexe posttraumatische Belastungsstörung / KPTBS zu bekommen und damit nicht allein zu sein.
 
Schambehaftet, ist es für Patienten schwer, sich Dritten gegenüber der Thematik zu öffnen. Eine zumeist oberflächliche Anamnese beim Hausarzt sowie eine nicht eindeutige (Differenzial-)Diagnostik erschwert eine zeitnahe Hilfe weiterhin und lässt die Krankheitshäufigkeit deutlich höher vermuten, als statistisch erfasst.
 
Der Unterschied zwischen der posttraumatischen Belastungsstörung / PTBS und der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung / KPTBS, liegt in der Dauer und dem Umstand des Traumas. Ein einfacher Vergleich wäre z. B. ein unvorhersehbarer, plötzlicher Unfall gegenüber einer langen Folter, durch Menschenhand ausgeführt.
 
Die Berücksichtigung der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung / KPTBS im ICD, dem weltweit anerkannten "Katalog für Krankheiten", ist bis heute wiederholt verschoben worden und erfolgt voraussichtlich am 1. Januar 2022 im ICD-11. Es gibt jedoch keinen Grund, so lange auf Hilfe zu warten, da es hilfreiche Erkenntnisse und Therapieansätze gibt. 
 
Sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben und weitere Informationen oder Hilfe wünschen.

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